Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

mehr als nur Flugsport!

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Leider ist auch das Projekt unseres Mitglieds Jannik von der aktuellen Situation betroffen. Es besteht zwar weiterhin der Plan die Welt zu umrunden, jedoch ist dies im ursprünglichen Zeitplan nicht mehr möglich.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise ist es für mich leider nicht mehr möglich das Projekt RTW2020 im Sommer durchzuführen. Dies bedeutet dann logischerweise auch, dass ich nicht als jüngster Mensch alleine um die Welt fliegen werde und auch keinem Weltrekord aufstellen werde.

Durch die aktuelle Kontaktsperre, kann ich das Instrument Rating, als letzten großen Baustein in der fliegerischen Ausbildung, nicht beginnen. Da die Ausbildung zum Instrument Rating 3 Monate dauert, würde ich es selbst bei sofortigen Lockerungen nicht mehr schaffen rechtzeitig fertig zu sein.

Auch wenn es natürlich vor allem schade und ärgerlich für mich ist, dass das Projekt nicht stattfinden kann, so muss man trotzdem die positiven Erfahrungen des Projekts in den Vordergrund stellen, denn die äußeren Umstände kann man nie beeinflussen, aber man kann das beste daraus machen.

Durch die Planung meines Projektes war ich in der Lage enorm viel zu lernen und erleben zu dürfen. Ich habe z.B. nicht nur gelernt, was es heißt ein über einen langen Zeitraum an einem Projekt zu arbeiten, sondern auch gelernt wie ich eine Webseite und eine Projektmappe erstelle. Außerdem weiß ich nun wie man erfolgreich eine Crowdfunding Kampagne durchführt und wie ich über mehrere Jahre einen Zeitplan erstelle und diesen abarbeite. All das ist natürlich in den meisten Arbeitsbereichen hilfreich und viele Dinge gestalten sich dadurch leichter als vorher.

Mit das beste an dem Projekt sind wohl trotz allem die vielen netten Menschen, die ich während den fast zweieinhalb Jahren kennenlernen durfte. Ohne die Hilfe von anderen Menschen wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst so weit gekommen und noch schöne ist es, dass ich zu einigen dieser Menschen bis heute Kontakt habe.

In Anbetracht der aktuellen Lage verschiebt der Flugsportring Kraichgau e.V. alle Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit. Dies betrifft neben dem Flugtag im Rahmen der Sinsheimer Heimattage auch z.B. das Himmelfahrtsfliegen oder das geplante Schnupperwochenende, bei welchem Interessierte ein Wochenende gemeinsam mit den Mitgliedern auf dem Segelfluggelände verbringen können.
Der Flugsportring ist sich der Situation hinsichtlich Covid-19 („Corona“) durchaus bewusst und möchte natürlich ebenso alle Risiken für eine weitere Verbreitung vermeiden. Alle Bürger müssen nun gemeinsam etwas andere Osterfeiertage erleben. Wir wünschen hierfür viel Kraft, Erholung und natürlich beste Gesundheit.
Die geplanten Veranstaltungen sollen aber nachgeholt werden, sobald sich die allgemeine Situation bez. Covid-19 entsprechend verbessert hat. Mit dem Regierungspräsidium konnten entsprechende Vereinbarungen für eine Genehmigung getroffen werden, welche es ermöglichen, kurzfristig auf eine Änderung der Lage reagieren zu können.
Bis dahin müssen wir uns alle, Vereine, Freunde, Familien und Gäste jedoch noch etwas in Geduld üben. Wir alle hatten uns auf die Heimattage sehr gefreut, viele Vereine und Bürger Sinsheims haben im Vorfeld unzählige Stunden in dieses Ereignis investiert und den Traum von einem herausragenden Jahr geträumt. Leider hat uns allen Covid-19 einen Strich durch „die Rechnung“ gemacht.
ABER: Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Lassen Sie uns gemeinsam diszipliniert vorgehen und so vielleicht verkürzte, aber trotzdem noch schöne Heimattage erleben in 2020.

Bleiben Sie gesund!
Mit den besten Wünschen
Ihr Flugsportring Kraichgau e.V.

- Streckenflug mal anders -

Covid-19 hält die Welt in Atem. Die weitere Ausbreitung verhindern ist oberstes Gebot, auch wir Piloten bilden hier keine Ausnahme. Doch bei der aktuellen Wetterlage fällt dies gewiss schwer. Was also tun, um die Lust auf die Fliegerei wenigstens etwas zu befriedigen?
Die Jugendlichen des FSR Kraichgau e.V., wie auch einige ältere Mitglieder fliegen online. Sogar Wettbewerbe werden veranstaltet, eine willkommene Gelegenheit nicht gänzlich „einzurosten“. Ganz nebenbei lassen sich so auch Kontakte zu anderen Vereinen vertiefen..
Ein paar Eindrücke hierzu schildert Jonas Kühn, Mitglied der Jugendgruppe des FSR Kraichgau:

Fliegen ist ein Bedürfnis das gestillt werden muss..

Leider erlaubt die aktuelle Situation es nicht, dass wir uns in den realen Flieger setzen. Doch die Sehnsucht, sich wieder in der Flieger zusetzen, ist groß. Deswegen haben wir, die Jugend des FSR Kraichgau, beschlossen, wir fliegen online. Hierzu treffen wir uns zu geregelten Zeiten online und fliegen mit dem Segelflugsimulator „Condor2“. Somit haben wir schon schöne Flugstunden in der virtuellen Welt erlebt, zum Beispiel beim Hangfliegen in Slowenien oder in 5000m Höhe in einer Welle.

Aber nicht nur den Spaßfaktor sondern auch für die Theorie ist gesorgt, denn es können nämlich auch Aufgaben einprogrammiert werden. So erlernten zum Beispiel zwei Flugschüler unseres Vereins die Theorie, welche sich hinter einem Streckenflugwettbewerb verbirgt. Nach einer kleinen Übungspartie mit den Abflugsektoren und Wendepunkten waren wir auch schon bereit einen Wettbewerb beizutreten.
An dieser Stelle ein großes Lob an den FSV Sindelfingen. Dieser richtet fast täglich einen Streckenflugwettbewerb mit verschiedensten Klassen und Aufgaben aus. Dieser Flugspass richtet sich nicht nur an die jüngere Generation Piloten sondern auch an die erfahrenere Generation, denn hinter dem Simulator steckt auch viel Taktik. Dies ist eine gute Gelegenheit um in Form zu bleiben bis es endlich wieder heißt: „Habt ihr auch alle eure Rechner ausgelesen und die Flüge hochgeladen?“..
Der FSR Kraichgau wünscht eine schöne und unfallfreie verspätete Session.

Link zum Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157713728277641

Text: Jonas Kühn / FSR Kraichgau e.V.
Bild: Jonas Kühn / Condor 2 (http://www.condorsoaring.com/)

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