Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

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…seltene Maschinen besuchen den Kraichgau
Bereits früh im Jahr haben wir im Verein die Aussichten auf den Herbst und den kommenden Flugtag im September einschätzen müssen. Die unklare Entwicklung der Pandemie und der kommende Herbst waren ein weiteres mal einfach zu viel. Gerne hätten wir über dem Kraichgau für ein Wochenende ein fliegendes Spektakel gehabt. Flugzeuge mit Sternmotoren die in Formation fliegen, Segelkunstflug und Modellflug und erleuchtete Ballons am Abendhimmel. Vor allem mit Freunden zusammen ein Wochenende zu genießen und Familien mit Groß und klein für die Fliegerei zu begeistern...doch wir wären nicht Flieger, wenn wir in dieser Situation eine Lösung finden. Uns war klar – wir wollen auf keinen Fall den Kontakt zu unseren Akteuren und Fliegerfreunden verlieren. Veranstalten wir also ein Fly-In und Familienwochenende im kleinen Rahmen.
Etliche Akteure, welche normalerweise am Flugtag Ihre Vorführungen über dem Wiesental präsentiert hätten, kamen für das Wochenende "einfach mal so" zu Besuch und nahmen am Flugbetrieb teil.
Nach dem Start eines Segelflugzeugs stand so z.B. eine Boeing Stearman am Abflugpunkt für einen Flug über dem Kraichgau. Der Doppeldecker mit Sternmotor wurde früher in der Ausbildung von amerikanischen Piloten genutzt. Fliegen im offenen Cockpit versprach das absolute Cabrio Feeling. So konnte man während dem Flug die ersten herbstlichen Verfärbungen in den Wäldern und Wiesen des Kraichgaues erkennen und weit bis in die Pfalz und in den Nord-Schwarzwald blicken. Ein Erlebnis, dass jeder einmal gemacht haben sollte.
Das Fly-In bot auch einigen Fotografen die Möglichkeit für schöne Schnappschüsse und dem direkten Kontakt zu den Piloten und Ihrer Maschinen. Was am Flugtag nur eingeschränkt möglich ist, konnte im kleinen Kreis realisiert werden und Interessierte bekamen Informationen aus erster Hand. Manchmal inklusive "Probesitzen".
Bilder wurden jedenfalls reichlich geschossen, z.B. auch vom Sinsheimer Fotografen Volker Siefert (https://www.instagram.com/magnificentcaptures.vs/?utm_medium=copy_link). Sein Focus lag bisher auf dem Motorsport, die Fliegerei war nun eine gelungene Abwechslung. Seine Bilder können auch im Bilderblog des Flugsportring-Kraichgau e.V. (FSR) angesehen werden unter (s.u.).
Trotz Ausfall der eigentlich geplanten Veranstaltung, leider traf dies ein Jahr zuvor bereits die Heimattage, hatten etliche Spaziergänger etwas Abwechslung und eine kleine Überbrückung bis 2022. Der FSR hofft dann endlich wieder einen Flugtag präsentieren zu können, inkl. der Highlights, auf welche schon zu den Heimattagen verzichtet werden musste...
Mit diesen Eindrücken lassen wir die Flugsaison in diesen außergewöhnlichen Zeit ausklingen und freuen uns im kommenden Jahr einen Flugtag ausrichten zu können, wie es sich im Kraichgau gehört. Dann wieder mit vielen Gästen und fliegerischer Darbietungen.

Link zum Bilderblog FSR Kraichgau e.V.:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157719869355886

Text: FSR Kraichgau e.V.
Bild: Volker Siefert
VS 03637

…“das sind ja gleich drei Sachen auf einmal“.
So, oder so ähnlich könnte man die Kunstflug- (Spaß-) und Gourmetwoche auch beschreiben..

So, oder so ähnlich könnte man die Kunstflug- (Spaß-) und Gourmetwoche auch beschreiben..
Vom 22. - 28.8 trafen sich 27 Kunstfluginteressierte am Flugplatz Haiterbach-Nagold zur traditionellen Kunstflug- und Gourmetwoche. Ein herzliches Dankeschön an den FSV Nagold für die Gastfreundschaft und Ausrichtung der diesjährigen Aktion! Das Fluggelände ist der Kunstfliegerei ohnehin fest verbunden, begann hier schließlich auch der „Nagold-Cup“, welcher später zum „Salzmann-Cup“ wurde. Der Kreis schließt sich…
Unser herzlicher Dank gilt dem Förderverein Segelkunstflug Baden Württemberg für die Bereitstellung der ASK 21 (Salzlore), dem Fox (Leki) und der SZD 59 (Heuwägelchen), welche alle fleißig geflogen wurden. Der FSR Kraichgau unterstützte mit der vereinseigenen ASK 21 und der Remo als Schleppmaschine, wofür wir uns auch gerne auf diesem Weg bedanken möchten.
Trotz der bescheidenen Wettervorhersage wurde an jedem Tag geflogen und am Ende konnten 153 Schlepps verzeichnet werden. 1 Basisberechtigung, 3 neue Kunstflugberechtigungen und 2 Leistungsabzeichen (1 Bronze, 1 Silber), 1 F-Schleppberechtigung und zwei Trudeleinweisungen rundeten die Woche fliegerisch erfolgreich ab.
Unbedingt erwähnen möchten wir hier auch die Küchenfeen, welche uns wieder einmal bekocht und verwöhnt haben. Jeden Abend beim Einhallen duftete es bereits verführerisch aus den Töpfen und Pfannen und es gab keinen Zweifel, warum diese Maßnahme den Namen Kunstflug- und Gourmetwoche (K & G-Woche) trägt.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, welche im nächsten Jahr erstmals unter neuer Leitung stattfinden wird. Nach 14 Jahren übergibt Tom Neudel (FSR Kraichgau e.V.) die K+G Woche nun an Björn Muth (ebenfalls FSR Kraichgau e.V.), wird uns aber als Teilnehmer und Fluglehrer erhalten bleiben.
Barbara Gerkhardt (2.Vorstand des Fördervereins Baden Württemberg) konnte Tom Neudel schließlich noch persönlich die goldene Ehrennadel für 35 Jahre Mitgliedschaft und Peter Schuon (1.Vorstand des FSV Nagold) die Ehrennadel in Bronze für 15 Jahre Mitgliedschaft überreichen.
Vielen Dank euch beiden für euer Engagement für den Segelkunstflug!
Wir freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr, wenn sich die Familie der Kunstflieger wieder trifft, um gemeinsam zu turnen und zu schlemmen…

Link zum Bilderblog FSR Kraichgau e.V.:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157719763114708

Text: Katja Frank / FSR Kraichgau e.V.
Bild: Toni Breuer

2021kunstflugwoche

- Jugend-Vergleichsfliegen mit „Wetterproblemen“ -

Widriger konnten die Umstände dieses Jahr wohl nicht sein: noch im Lockdown am Anfang der Saison, Abiturprüfungen, das kaputte Wohnmobil meines Rückholers und auch das Wetter wollte teilweise nicht so wirklich mitspielen. Trotzdem hat es mich dieses Jahr wieder aufs Jufli nach Leibertingen verschlagen und ich bin sogar diese seltsame 23 losgeworden, da hat unser Discus irgendwie mehr Komfort und Leistung hergegeben, was ein Wunder… An erster Stelle direkt ein fettes Dankeschön an meinen Papa, der zwei Tage geopfert hat, um meinen Flieger quer durch Süddeutschland zu kutschieren!
Die Woche selbst hat sehr durchgewachsen angefangen, den ganzen ersten Tag hat es durchgehend geregnet. Im Endeffekt war das aber auch eine sehr gute Gelegenheit, um ein paar Kontakte zu knüpfen und die ganzen anderen Teilnehmer kennenzulernen. Während einer Regenpause konnten wir auch kurz den Twin aus Tannheim aufbauen… grausames Gerät! Der zweite Tag war da nicht unbedingt besser. Obwohl der Regen aufgehört hatte, war der Boden noch extrem matschig, und obwohl wir alle Flieger aufbauten, war nicht mehr als ein Fünf-Minuten Flug drinnen.
Doch allmählich machte sich Optimismus breit, die Wettervorhersage für die darauffolgenden Tage wurde immer besser. Und so geschah es auch, bis auf einen Tag waren alle Tage uneingeschränkt fliegbar und wir konnten endlich das machen, wofür wir da waren: Fliegen und Kilometer „fressen“!
Durch einen recht starken beständigen Wind bildeten sich teilweise wunderschöne Wolkenstraßen auf der Alb, sodass man manche Schenkel fast nur im Geradeausflug ohne viele Kreise zurücklegen konnte. Für mich endeten aber leider alle Flüge auf irgendwelchen fremden Flugplätzen, nur einmal kann ich die Schuld auf eine Abschirmung, die restlichen gehen auf mein Konto. Und so besuchte ich an vier Tagen vier verschiedene Flugplätze: Hayingen, Neuhausen, Blaubeuren und Winzeln. Ein Freund von mir drückte es ganz gut aus: „Ich glaube, wenn Leibertingen zwei Wochen gehen würde, dann würdest du jeden Flugplatz in der Gegend kennen“.
So Unrecht hat er wahrscheinlich nicht. Naja, wenigstens musste ich nur in Blaubeuren allein verweilen, sonst waren mindestens zwei andere Flugzeuge aus dem Startfeld noch dabei. Besonders dabei war auf jeden Fall der Ausflug nach Winzeln, wo wir im Endeffekt zu fünft standen, nachdem sich der Schwarzwald recht seltsam entwickelt hatte und ein Vorankommen nahezu unmöglich war. Nachdem dann alle Flugzeuge vor der Halle aufgestellt wurden, um ein Gruppenbild zu machen, packte Winzeln ihre Remo-Flotte aus und einer nach dem anderen wurde zurückgeschleppt. Nach dem Rückflug, kurz Flieger einpacken und dann stand das legendäre Abschlussbüffet und die Siegerehrung bevor. Ein Aufstieg vom letzten Platz zum vorletzten (Platz 12)! MEGA! Danach wurde dann fleißig noch gefeiert und am nächsten Tag stand dann schon wieder die Heimreise auf dem Plan..
Abschließend lässt sich sagen, dass es eine wundervolle Woche war, wir alle viel Spaß hatten und ich wieder viel gelernt hab! Wer also mit dem Gedanken spielt, da mal teilzunehmen, für alle unter 25 ist es eine wahnsinnig gute Gelegenheit, um neue Erfahrungen zu machen und geile Leute kennenzulernen! Wenn’s sich die Möglichkeit ergibt, versuch ich auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hinzugehen!


Link zum Bilderblog FSR Kraichgau e.V.:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157719817976935

Link zur Galerie des Wettbewerbs:
http://www.jufli-leibertingen.de/galerie.html

Text: Colin Taylor / FSR Kraichgau e.V.
Bild: Laura Weber

2021Jugend Vergleichsfliegen

 

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