Janne Radler mit dem „Blumenstrauß“ zu seinem ersten Alleinflug
Janne Radler mit dem „Blumenstrauß“ zu seinem ersten Alleinflug

1.Alleinflug von Janne & neue Scheininhaber...

- Aktuelle Ausbildungserfolge beim FSR Kraichgau e.V. -

Manche Erlebnisse im Leben bleiben „hängen“, wie man so schön sagt. Im Fliegerleben gehört hierzu mit Sicherheit der erste Alleinflug. Nach erfolgreicher Überprüfung durch einen zweiten Fluglehrer entsprechend dem „4-Augen-Prinzip“, steht dem ersten Alleinflug, und somit dem Abschluss des ersten Ausbildungsabschnittes, nichts mehr im Wege. Der hintere Schirm im Schulungsdoppelsitzer wird ausgebaut und es ist beim Schließen der Haube merkwürdig still im Cockpit. Zumindest so lange, bis der Fluglehrer am Funk nochmals die Verbindung zu seinem Fluglehrer checkt.
„Wie ist die Verständigung“?
Die Verständigung ist gut, die Stimme klingt jedoch anders durch den Funk, als vom hinteren Sitz…
Spätestens jetzt kommt die Erkenntnis, das man nun das Flugzeug allein steuert, der nächste Start nur am Funk durch den Fluglehrer begleitet wird und auch ein kurzer Blick nach hinten schafft Gewissheit. Das Seil strafft sich, das Flugzeug beschleunigt und schon entschwebt man der Erde. Es ist ein ganz besonderer Moment, das erste Ausklinken, die ersten Kurven. Auch wenn es zuvor immer wieder gemeinsam mit dem Fluglehrer geübt wurde, es fühlt sich einfach anders an, es ist anders, besonders! Nach der ersten Landung, das Zurückziehen zum Startplatz, jeder Moment wird einem auch noch Jahre später in Erinnerung sein… Janne Radler hat ihn nun erlebt, diesen ganz besonderen Moment in einem Fliegerleben…
Ähnlich dürfte es auch Felix Kühn und Jonah Püll gegangen sein, die fast zeitgleich Ihren letzten Ausbildungsabschnitt zur Segelfluglizenz abgeschlossen haben. Nach erfolgreicher Theorieprüfung und den verschiedenen praktischen Ausbildungsabschnitten, einem Überlandflug von mindestens 50km und etlichen Starts im Doppel- und Einsitzer, wird hierzu vom Regierungspräsidium ein externe Prüfer zugewiesen.
Weitere drei Starts und Landungen werden gemeinsam geflogen, ähnlich der Fahrprüfung beim Auto, stets unter den wachsamen Augen des Prüfers. Alle Fähigkeiten gilt es hierbei zu demonstrieren, Langsamflug, Trudeln, Seitengleitflug und die saubere Einteilung der Platzrunde. Aber auch andere Punkte gilt es dem Prüfer gegenüber zu zeigen: Kann ich ein Flugzeug richtig checken? Was für Papiere sind wichtig? Wo finde ich die Nachweise zur Nachprüfung, Versicherung und Co? Beide konnten alle Fragen und Fähigkeiten erfolgreich aufzeigen und dürfen bald Ihre Segelfluglizenz in Händen halten. Der letzte große Schritt ist absolviert und nun stehen die Wege für Weiterbildung, Überlandflüge und vielen weitere Erlebnisse am Himmel offen.
Wer gerne selbst den Himmel erkunden möchte, der findet mit dem Schnupperangebot des FSR Kraichgau e.V. die perfekte Möglichkeit hierzu. Unter der Anleitung erfahrener Fluglehrer lassen sich direkt die ersten Ausbildungsabschnitte beginnen und die Luft über dem Kraichgau erkunden. Interessierte können sich hier direkt die wichtigsten Punkte in Ruhe nachlesen:
https://www.flugsportring-kraichgau.de/schnupperangebot

Weitere Bilder finden sich in unserem Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72177720318369738

Text: FSR Kraichgau e.V.
Bild: M. Nedoma

Ein Flugzeug im Schulhof...

Besuch des Wilhelmi Gymnasiums Sinsheim

- Besuch des Wilhelmi Gymnasiums Sinsheim -

Wäre dieser Besuch am 1. April erfolgt, hätte der Bericht vermutlich mit einer Außenlandung begonnen, verbunden mit einem kleinen „Zwinkern“. Am 8. April hingegen dürfte eindeutig klar sein, dass obiges Foto weder eine geschickte Fotomontage, noch ein Ergebnis der sogenannten KI darstellt, welche überall in der Berichterstattung zu lesen ist.
Dieses Flugzeug, genauer ein Segelflugzeug vom Typ „Discus“, ist real und konnte von den Schülern des Wilhelmi Gymnasiums in Sinsheim (WHG) im eigenen Schulhof näher betrachtet werden. Neben dem obligatorischen Probesitzen und der Erkenntnis, das dies durchaus bequemer ist, als es von außen vermuten lässt, konnten die Mitglieder des Flugsportring Kraichgau e.V. (FSR) den Schülern der verschiedenen Klassen ab der 5. Jahrgangsstufe viele Fragen um Ihr Hobby beantworten.
Immer zwei Klassen konnten je Pause gleichzeitig am Flugzeug begrüßt werden, Probesitzen und ihre Fragen zur Faszination Segelfliegen stellen. Auch die Lehrkräfte des WHG konnten die ein oder andere Frage beisteuern und schnell entwickelten sich verschiedenste Gespräche. „Was kostet ein Flugzeug?“, „Wie läuft die Ausbildung ab?“ oder generell: „Ist Segelfliegen teuer?“. Dank der freundlichen Einladung seitens des WHG, konnten die meisten Fragestellungen durch die Mitglieder des Flugsportring Kraichgau e.V. geklärt werden. Überraschend war für viele Schüler auch, dass bereits mit 14 Jahren die Ausbildung begonnen werden kann. Bei regelmäßiger Teilnahme dauert die Ausbildung dann ca. zwei Jahre.
Da die eigenen Eindrücke jedoch erfahrungsgemäß deutlich bessere Einblicke liefern, bietet der FSR mit seiner „Schnupper-Mitgliedschaft“ hierzu die ideale Ergänzung. Eine Saison bis zum ersten Alleinflug miterleben, selbst in die Ausbildung einsteigen und hautnah die Faszination spüren, all dies ist zum günstigen Festpreis möglich. Dabei ist auch der Ausstieg jeden Monat möglich, selbstverständlich dann zum reduzierten, anteiligem Beitrag. So bietet sich ebenfalls die Gelegenheit, generelle Abläufe und Tätigkeiten kennenzulernen, denn Segelfliegen ist Teamwork. Flugzeuge müssen wieder an die Startstelle gebracht, die Winde bedient oder einfach nur Arbeiten in der Werkstatt oder auf dem Gelände erledigt werden. Der „Lohn“ sind unvergleichliche Erlebnisse am Himmel über dem Kraichgau, Freiheit hautnah...
Unter der Anleitung erfahrener Fluglehrer lassen sich direkt die ersten Ausbildungsabschnitte beginnen und die Luft über dem Kraichgau erkunden. Interessierte können sich hier direkt die wichtigsten Punkte in Ruhe nachlesen:
Schnupperangebot
Weitere Bilder finden sich in unserem Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72177720316128255
Text: FSR Kraichgau e.V.
Bild: B.Bauer, T.Neudel, J.Ambiel

Fliegen lernen bei uns in Sinsheim

Fliegen lernen bei uns in Sinsheim

Kein Platz für Rechtsextremismus und Rassismus.

Der Flugsportring Kraichgau e.V. Sinsheim steht zur gemeinsamen Erklärung des Badischen Sportbundes Nord und des Württembergischen Landessportbundes.

SPORT FÜR DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

Als Dachverband des gesamten organisierten Sports in Baden-Württemberg ist der Landessportverband dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte beigetreten. Ergänzend zur Erklärung des Bündnisses vom 25. Januar 2024 machen Sportbünde, Sportfachverbände, Sportkreise und Sportvereine angesichts von gesellschaftlichen Positionen, die unsere Werteordnung, unsere Demokratie, die Einhaltung der Menschenrechte und das Selbstverständnis eines fairen Sports für alle massiv gefährden, unmissverständlich klar:

  • Der Sport ist bunt und vielfältig. Bei uns sind alle Menschen willkommen.
  • Der Sport steht für Vielfalt und Teilhabe sowie aktiv gelebte Integration und Inklusion.
  • Der Sport setzt sich gegen jegliche Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus und für ein diskriminierungsfreies und friedliches Miteinander aller Menschen in Baden-Württemberg ein.
  • Der Sport verurteilt den in menschenverachtender Weise von der Neuen Rechten missbrauchten Begriff der „Remigration“.
  • Der Sport fördert aktiv unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und stellt sich allen Parteien und Gruppierungen entgegen, die unsere Demokratie, ihre Werte und Institutionen aushöhlen wollen.

Die Sportvereine in unserem Land sind Schulen der Demokratie und Heimat für alle Menschen, die hier leben.
Gemeinsamen bekennen wir uns zu einem fairen Miteinander. Sport verbindet!

Karlsruhe, den 11. März 2024
Badischer Sportbund Nord e. V.

 

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